Vorstandsmitglied und Bundestagskandidat Sascha Bahl

Alles über Sascha Bahl unterhttp://sascha-bahl.eu/

 

Meine Position zu Managerbezügen in 1000 Zeichen

Der Bersträßer Anzeiger hat die Bundestagsdirektkandidaten im Kreis nach ihrer Position zu Managerbezüge befragt, die zur Zeit in der öffentlichen Debatte stehen. Meine Position dazu, wurde wie folgt wiedergegeben:

„Die Beschäftigten haben seit 1990 auf Einkommen in Höhe von drei Billionen Euro verzichten müssen, während die Unternehmenssteuern faktisch halbiert und die Spitzenverdiener entlastet wurden. Die neoliberalen Reformen versprachen mehr Investition und Beschäftigung, haben aber das genaue Gegenteil bewirkt. Der Dax ist auf Rekordhöhe geklettert und die Investitionsquote abgestürzt, weil die Lohnzurückhaltung zu weniger Nachfrage geführt hat. Anstatt zu investieren wurde das Geld im Finanzmarktkasino verzockt und in absurd hohe Managergehälter gesteckt, deren künstliche Deckelung reine Symptombekämpfung wäre und praktisch gar nichts ändert.

Wir müssen die Einkommen der Beschäftigten erhöhen und die Unternehmenssteuern wieder auf ein normales Niveau anheben. Das würde ein investitionsfreundliches Klima schaffen, in dem auch wieder Arbeitsplätze entstehen können. Statt in nichts produzierende Finanzmärkte und Managergehälter würden die Unternehmen dann wieder in die Realwirtschaft investieren müssen, weil das der einzige Weg sein darf, Profite zu erwirtschaften.“

Gerade in der Ökonomie ist es sinnvoll nicht gleich blind auf das vermeintliche Ziel einzuschlagen oder sogar zu verteidigen, sondern die Ursachen einer bestimmten Entwicklung zu erkennen. Nur so können wir ökonomisch weitsichtige Enscheidungen treffen und zum Wohl aller Menschen Politik betreiben. 

Nach Meinung der Partei DIE LINKE. bleibt das Thema Rente und Altersarmut hochaktuell. "Um die Rente ranken sich Mythen und Gerüchte, die eine notwendige Diskussion darüber ausbremsen. Die oftmals zitierte Demographie-Lücke wird ebensowenig hinterfragt wie die scheinbare Notwendigkeit der privaten Vorsorge. Über Jahre hinweg wird der breiten Öffentlichkeit ein Bild der Rente gezeichnet, das bei Lichte betrachtet keinen Bestand hat. Die Demontage unseres Rentensystems folgte der Intention der Agenda 2010: Die Lohnnebenkosten sollten gesenkt und die Finanzmärkte gestärkt werden. Die Massnahmen sollten zu mehr Investitionen führen und Arbeitsplätze schaffen. Nichts davon ist passiert. Die Investitionsrate ist im Keller und die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitsvolumen) sind nur marginal gestiegen.", berichtet Sascha Bahl, Bundestagsdirektkandidat für den Kreis Bergstraße. Nach aktuellen Umfragen hätte jeder Zweite Angst davor, im Alter arm zu sein. Über 40 Prozent der Rentnerinnen und Rentner bekämen schon heute nur noch eine Rente von unter 700 Euro. Auch Gewerkschaften und Sozialverbände würden verstärkt vor der zunehmenden Altersarmut warnen. Dadurch hätten sich die Chancen verbessert, die massiven Rentenkürzungen der letzten 15 Jahre rückgängig zu machen. Mit Achim Kessler, Sozialpolitischer Sprecher und Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE. Hessen für den Bundestag und Sascha Bahl wird der Ortsverband DIE LINKE. Viernheim eine Informationsveranstaltung zum Thema Rente durchführen. Am 30.03. in der Kulturscheune Viernheim ab 19 Uhr.

Yannick Mildner; Sascha Bahl; Dirk Hennrich; Dr. Bruno Schwarz; Christiane Hennrich
12. August 2013

Die Linke Bergstraße aktiv im Wahlkampf!

Auf die Plätze fertig los!!

Wir reißen uns die Klamotten in Fetzen (Michael Appelt hat seine Hose für die Linke geopfert ;-)
Und Christiane wächst regelrecht über sich hinaus!