Aktuelles aus Kreis Bergstraße
Kreiskrankenhaus retten!
Das Kreiskrankenhaus Bergstraße steht vor einem möglichen Verkauf. Die Kreisführung und das Universitätsklinikum Heidelberg haben in einer Absichtserklärung bereits den Weg für entsprechende Verhandlungen freigemacht - ohne echte Transparenz und ohne Beteiligung der Beschäftigten.
Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordnetem Jörg Cezanne, dem Betriebsrat des Krankenhauses, sowie weiteren Expert*innen und Akteur*innen laden wir zu einer öffentlichen Diskussion ein.
Dort wollen wir:
- die aktuellen Entwicklungen transparent machen
- offene Fragen klären
- und gemeinsam beraten, wie eine sichere und solidarische Gesundheitsversorgung in der Region gewährleistet werden kann
Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Fragen mit und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für solidarische Gesundheitsversorgung ohne Profitdruck!
Wann: Freitag, den 12.12.2025 ab 17:00
Wo: Marstall, Amtshof 5, Heppenheim
Die Linke Bergstraße unterstützt die Proteste gegen den geplanten Gründungskongress der AfD Jugendorganisation am 29. Und 30. November in Gießen und ruft ihre Mitglieder und die Zivilgesellschaft öffentlichkeitswirksam und bundesweit zur friedlichen aber entschlossenen Teilnahme vor Ort auf. (Beschluss vom 28. September 2025.)
Es werden um die 1500 delegierte AFD.ler kommen und mit weiteren Unterstützern bis hin zur Identitären Bewegung(IB), Deutsche Jugend Voran(DJV) und ähnlichen Gruppen ist zu rechnen. Vermutlich wird der 28 jährige Jean-Pascal Hohm aus Cottbus die "Führerrolle" im Jugendverband übernehmen können, er steht der IB und anderen Neofaschistenorganisationen sehr nahe. Hohm wird vom Landesverfassungsschutz Brandenburg seit langer Zeit als rechtsextrem eingestuft.
Es wurde bereits ein Logo markenrechtlich gesichert und heftig kritisiert, da es der NS Symbolik doch wirklich noch sehr ähnelt.
https://www.focus.de/politik/deutschland/schon-vor-gruendung-entbrennt-diskussion-ueber-logo-der-neuen-afd-jugend_5a18eb17-8672-4f8a-9bb7-b0dca281dced.html
Wir rufen daher auf, mit uns gemeinsam nach Gießen zu kommen.
Vergleicht man die Rechte Szene mit der Linken Szene, so lässt sich sagen:
Die Rechten sind deutlich gewaltbereiter und mit Kontakten in Millitär, Polizei, zu Organisierter Kriminalität und in die Verwaltung eine ganz andere Hausnummer, sie nutzen Medien und Politik auch mit Vorsatz zur Spaltung der Gesellschaft. Eine Vergleichbare Sachlage ist selbst von den sehr Linksextremen nicht belegbar. Einem Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2012 zufolge wurden zwischen 2001 und 2008 von 50 Nazi-Konzerten allein 33 in Clubhäusern des Bandidos MC durchgeführt, die meisten in Baden-Württemberg. Solche Rechtsrock Konzerte gab es nachweislich auch in unserem Landkreis(Lauten-Weschnitz u.a.)!https://www.gew-hessen.de/friedensarbeit/rechtsextremismus/details/aktiv-gegen-rechts
Wir Linke im Kreis Bergstraße distanzieren uns von jeglichem Extremismus, denn friedliche Proteste sind historisch immer erfolgreicher gewesen.
“Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg” M.Ghandi
Gießen ist keine unbekannte Stadt in der extrem rechten Szene, dort Fechten Rechtsradikale Burschenschaften in der Mansur miteinander und es werden Liegenschaften der Burschen für Vorträge von eindeutig radikalen Sprechern genutzt. Die Germania fechtet mit der Allemannia und der Burschenschaft Rheinhessen unter dem Deckmantel der Brauchtumspflege.
Damit wird der Umgang mit scharfen Waffen erlernt und trainiert(Verschärfte Mansur).
Sie sind elitär, sie sind deutschnational und sie sind auch gefährlich.
Die Verbindung in die Politik wird aktiv gefördert, ein Beispiel ist der AfD-Politiker Daniel Halemba(Teutonia Prag). Gegen ihn wurde 2023 wegen des Verdachts der Volksverhetzung,Geldwäsche und Sachbeschädigung ermittelt. Er ist wie, so einige hochrangige Politiker und Juristen Mitglied in einer Burschenschaft. Die Unterwanderung von Justiz und Wirtschaft durch burschenschaftliche Netzwerke aus dem rechtsextremen Spektrum, sind eine Gefahr für jeden Demokraten aber
“Wir sind deutlich mehr!”
https://www.standpunkt.press/burschenschaften-erklaert-von-a-z-773/
Ihr braucht noch eine Möglichkeit um nach Gießen zu kommen?
Wendet euch gerne per Mail an unsere Orga(vorstand@dielinke-bergstrasse.de.)
>Direkt zum Widersetzenbündnis:https://widersetzen.com/
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Es ist ein trauriger Tag, denn die Gewalt gegen Frauen und Mädchen steigt leider seit Jahren kontinuierlich an. Dabei muss ich an meine Schulfreundin Anka denken, die von ihrem Partner 2023 totgeschlagen wurde. An der Bergstraße wurden innerhalb eines Jahres zwei Frauen Opfer eines Femizids. Über 100 Frauen mussten 2024 im Frauenhaus abgewiesen werden.
Fast 266.000 Personen wurden 2024 bundesweit Opfer häuslicher Gewalt, sagt das BKA. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Opfer von Häuslicher Gewalt sind mit mehr als 77% Frauen und es sterben auch hier bei uns, im Kreis Bergstraße immer wieder Bürger*innen durch Femizid, wie der Fall einer Getöteten aus Bensheim zeigt. Ein 37-Jähriger hatte seine Ex-Frau vor den Augen der Tochter in der besinnlichen Adventszeit mit Messerstichen und Schlägen ermordet, die 34 Jahre alte Frau starb am 4.Dezember 2024.
Die Gewalt gegen Frauen und Mädchen nimmt weiter zu – das ist ein erschreckender Befund, der uns alle zum Handeln auffordert.
„Wir müssen davon ausgehen, dass jede vierte Frau in ihrem Leben von Partnerschaftsgewalt betroffen ist“, sagte Bundesfrauenministerin Karin Prien. Im Jahre 2024 sind 286 Menschen durch häusliche Gewalt gestorben, darunter 191 Mädchen und Frauen. Im Fünfjahresvergleich stieg die Zahl der Opfer somit um fast 18 Prozent.
Handelt die derzeitige Politik genügend, um Frauen vor Gewalttaten zu schützen?
Wir als Queere und Feministische Partei sind überzeugt, es passiert noch viel zu wenig und es wird zu oft lediglich für die Presse geredet, ohne das den Betroffenen ernsthafte und vom Umfang angemessene Hilfsangebote zur Verfügung gestellt werden.
Unsere Genossin Dr. Gesine Lötzsch warf der Ampel „Regierungsversagen“ vor. “Wie kann es sein, dass ein Land weltweit für die Menschenrechte kämpft, diese aber im eigenen Land für Frauen und Mädchen nicht sicherstellen kann, fragte sie.” Wir fordern daher ein Sofortprogramm zur Finanzierung der Frauenhäuser, vielerorts ist die Lage katastrophal. Die Istanbul Konvention muss umgesetzt werden. Aufklärungsarbeit und Frauenhäuser müssen ordentlich finanziert werden!
Die Linke fordert 500 Millionen Euro für ein Sofortprogramm für Frauenhäuser.
Hierzu der Antrag: https://dserver.bundestag.de/btd/20/137/2013739.pdf
Konstruktives: Was könnte eine Lösung des Problems oder wenigstens eine Verbesserung bringen?
Es wäre zwingend erforderlich, wesentlich früher anzusetzen um ein Umdenken in der Gesellschaft zu fördern. In Spanien gibt es schließlich bereits sehr erfolgreiche Ansätze hierzu. Mit gezielten Massnahmen ist es dem Land nämlich gelungen, die Morde aufgrund des Geschlechts um rund ein Drittel zu senken.
Source:https://direkt-magazin.ch/international/glstlng/spanien-wirkungsvolle-massnahmen-gegen-femizide/
WR: Mache andere auf das Problem aufmerksam und ermutigen Frauen, das Schweigen zu beenden. Mehr dazu in der Kampagne: www.schweigenmachtschutzlos.de und unter dem Hashtag #machdichlaut
Du bist betroffen oder kennst Betroffene, zögere nicht und reagiere:
Hilfetelefon: Unter der 116 016 erreichen Sie uns rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen – an 365 Tagen im Jahr. Sie müssen uns Ihren Namen nicht nennen. Selbstverständlich behandeln wir Ihren Anruf und den Inhalt des Gesprächs streng vertraulich.
Weisser Ring:Tel. 116 006. Immer 7 Tage die Woche von 7 bis 22 Uhr.
Du musst flüchten: Frauenhaus Bergstraße Postfach 3094, 64614 Bensheim
Tel.: 06251/78388 Fax: 06251/788314 E-Mail: kontakt@frauenhaus-bergstrasse.de
Hilfsorgas in der Nähe:https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/organisationen.html
Das Stadtbild-Problem
Vor einer Woche fiel eine Aussage des deutschen Bundeskanzlers zum „Problem im Stadtbild“. Gestern hatte Merz im Rahmen einer Pressekonferenz die Möglichkeit, diese Aussage zu erläutern und zu revidieren.
Statt diese Chance zu nutzen, zog er es vor, seine Aussage zu wiederholen und zu verschärfen. Damit hält Friedrich Merz an seinem spalterischen, rassistischen Kurs fest, in dem er Menschen mit Migrationshintergrund zu einem Störfaktor im öffentlichen Raum degradiert und unter Generalverdacht stellt.
Das „Problem im Stadtbild“ lässt sich benennen und es heißt NICHT Migration. Auch nicht wenn wir der Aufforderung des Bundeskanzlers folgen und unsere Töchter fragen. Das Problem besteht in sozialer Ungerechtigkeit, fehlender Chancengleichheit, Armut, Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung.
Die Linke Bergstraße setzt sich für eine soziale Stadt ein, in der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Aufenthaltsstatus gleiche Rechte und Chancen sowie Teilhabe erfahren. Wir brauchen Investitionen in unsere Jugend durch Bildungs- und Freizeitangebote, Jugendzentren und Sozialarbeit.
Nicht die Menschen, sondern die Armut muss bekämpft werden! Das erreichen wir durch gerechte Löhne, soziale Sicherung und bezahlbare Mieten.
Friedrich Merz diffamiert alle, die sich an Protesten gegen seine Ausgrenzungspolitik beteiligen, als diejenigen, die die Gesellschaft spalten und delegitimiert damit ein demokratisches Grundrecht.
Das “Problem im Stadtbild” ist nicht die Vielfalt, sondern die Ausgrenzung und Entmenschlichung von ganzen Bevölkerungsgruppen.
Wir als Die Linke Bergstraße sagen: Wir lassen uns nicht spalten. Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft. Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen den merz'schen Rassismus hier im Land. Auf die Barrikaden!
2. Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigung
Nicht jede Behinderung oder Beeinträchtigung ist auf den ersten Blick erkennbar. Die Betroffenen stoßen oft auf Diskriminierung, Unverständnis und soziale Ausgrenzung sowie bürokratische Hürden. Nicht selten wird ihnen ihre Behinderung schlicht abgesprochen.
Autismus, AD(H)S, chronische Schmerzen, Hör- und Sehbeeinträchtigungen, ME/CFS, LRS, Dyskalkulie und Angststörungen um nur einige, wenige zu nennen, sind reale Beeinträchtigungen, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinflussen und erschweren können.
Diese Menschen verdienen Respekt, Rücksichtnahme und Teilhabe.
Die Linke im Kreis Bergstraße stellt sich solidarisch an die Seite von Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen und möchten gemeinsam mit Vereinen und Organisationen in der Region dafür sorgen, die Situation von Betroffenen zu verbessern.
Wir sagen: Akzeptanz und individuelle Unterstützung statt Anpassungsdruck! Nicht die Betroffenen müssen sich an die Gesellschaft anpassen! Die Gesellschaft muss sich an Menschen mit Behinderung, auch wenn sie unsichtbar ist, anpassen.
Inklusion ist ein Grundrecht!
weitere Informationen
20. Oktober - Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigungen - Stille Stunde
20. Oktober 2025 - Zweiter Tag der nicht sichtbaren Behinderungen - Stimmen aus dem Off
Version in leichter Sprache:
Nicht alle Behinderungen kann man sehen.
Manche Menschen haben Beeinträchtigungen, die man von außen nicht erkennt.
Diese Menschen erleben oft Diskriminierung, Unverständnis und Ausgrenzung.
Auch Ämter und Formulare machen ihnen das Leben oft schwer.
Manchmal glauben andere ihnen ihre Behinderung gar nicht.
Es gibt viele unsichtbare Beeinträchtigungen, zum Beispiel:
- Autismus
- ADHS oder ADS
- chronische Schmerzen
- Hör- oder Sehprobleme
- ME/CFS (eine schwere Erschöpfungskrankheit)
- LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche)
- Dyskalkulie (Rechenschwäche)
- Angststörungen
Diese Beeinträchtigungen sind echt.
Sie können das Leben sehr schwer machen.
Menschen mit unsichtbaren Behinderungen verdienen Respekt, Rücksicht und Teilhabe.
Die Linke im Kreis Bergstraße steht an ihrer Seite.
Wir wollen gemeinsam mit Vereinen und Gruppen in unserer Region die Situation für Betroffene verbessern.
Wir sagen:
Akzeptanz und Unterstützung statt Anpassungsdruck!
Nicht die Betroffenen sollen sich ändern – die Gesellschaft muss sich an alle Menschen anpassen, auch an die mit unsichtbaren Behinderungen.
Inklusion ist ein Grundrecht!
Vortrag zum Thema Neurodiversität
Ort: Forsthaus Almen, Odenwaldstraße 50, Fürth
Am Samstag, den 27. September 2025, laden wir dich herzlich zu einem besonderen Vortrag ein: „Neurodiversität anders denken – Ein Abriss von Geschichte, Medizin und Politik“.
Gemeinsam mit den Referenten Constantin und Jonas Krell beleuchten wir das Thema Neurodiversität aus verschiedenen Blickwinkeln. Wie hat sich unser Verständnis im Laufe der Geschichte entwickelt? Welche Rolle spielen Medizin und Politik dabei heute?
Im Anschluss an den Vortrag hast du die Möglichkeit, in einer offenen Gesprächsrunde deine Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Wir freuen uns darauf, dich um 19:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei, und alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Ort: Forsthaus Almen, Odenwaldstraße 50, 64658 Fürth
Aufruf zum 1. CSD in Bensheim
Am 26.07.2025 lädt die Linksjugend Solid zum ersten Christopher Street Day in Bensheim ein.
Von 14:00 - 18:00 erwarten die Besucher am Beauner Platz viele bunt gemischte Redebeiträge mit musikalischer Umrahmung sowie verschiedene Infostände und Mitmachaktionen.
Bericht zum CSD auf Echo Online
Pressemitteilung
Presseerklärung von Desiree Becker (MdB und Hessische Landesvorsitzende)
Mindestlohnkommission liefert nicht:
„Angesichts stetig steigender Preise für Lebensmittel und Energie und hoher Mieten in den Ballungsgebieten muss der Mindestlohn sofort auf 15 Euro angehoben werden“, erklärt Desiree Becker, Landesvorsitzende der Partei Die Linke Hessen. „Die jetzt vorgelegte Empfehlung der Mindestlohnkommission ist völlig inakzeptabel, weil die Anpassung viel zu gering ausfällt. Das zeigt: Auf die Mindestlohn-Kommission ist kein Verlass, denn im Zweifelsfall schlägt sie sich auf die Seite der Arbeitgeber und verhindert so, dass die Menschen von ihrem Mindestlohn auch leben können. Die EU-Mindestlohnrichtlinie muss umgesetzt werden. Demnach gelten Mindestlöhne als angemessen, wenn sie mindestens 60 Prozent des mittleren Lohns von Vollzeitbeschäftigten entsprechen. Das heißt: 15 Euro sind nach EU-Recht das absolute Minimum. Daran muss sich auch die Bundesregierung halten. Die Linke wird zusammen mit Gewerkschaften Druck machen, dass Millionen Menschen in Deutschland einen Mindestlohn bekommen, der den Namen auch verdient.“
Fraktion DIE LINKE / FREIE WÄHLER Bergstraße beantragt unabhängige Ombudsstelle für Bürgeranliegen
Pressemitteilung
Kreis Bergstraße, 08.06.2025 – Die Kreistagsfraktion DIE LINKE / FREIE WÄHLER hat einen Antrag zur Einrichtung einer unabhängigen Ombudsstelle für Soziales im Kreis Bergstraße eingereicht. Ziel ist es, eine neutrale Vermittlungsstelle für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, die soziale Leistungen wie beispielsweise Bürgergeld beziehen oder beantragt haben.
Die Ombudsstelle soll als zentrale Anlaufstelle für Anregungen, Kritik und zur Konfliktlösung dienen, insbesondere wenn Probleme im direkten Gespräch mit den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern nicht behoben werden können. "Wir wollen sicherstellen, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises Bergstraße eine unabhängige Instanz haben, an die sie sich wenden können, um ihre Anliegen vorzubringen und faire Lösungen zu finden", so der Fraktionsvoritzende Bruno Schwarz.
Dabei soll die Ombudsstelle eng mit der bestehenden Schlichtungsstelle zusammenarbeiten. Die Besetzung der Stelle ist ehrenamtlich vorgesehen. Die Fraktion betont, dass die Ombudsstelle keine zusätzlichen Kosten für den Kreis verursachen wird. Die Kosten sollen bei der Schlichtungsstelle angesiedelt werden, wobei die Ausgaben durch die Entlastung der Schiedsstelle sowie die Vermeidung von Widersprüchen mehr als kompensiert werden.
Entsprechende Ombudsstellen existieren bereits in acht hessischen Landkreisen. Ein Beispiel dafür ist in Groß-Gerau. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass hierdurch die Zufriedenheit sowohl auf der Seite der Leistungsberechtigten als auch bei der Verwaltung steigt.
Hier geht es zum vollständigen Antrag:
https://bis.kreis-bergstrasse.de/oparl/bodies/0001/downloadfiles/a/00129425.pdf
Wehrhafte Demokratie heißt handeln
Ein Plädoyer der Linken Bergstraße für ein AfD-Verbot
Wir sprechen uns deutlich für ein AfD-Verbot aus. Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie eine gesichert rechtsextreme Partei, in den höchsten Ämtern unseres Landes, ihre hasserfüllten Parolen verbreitet und ihre demokratiefeindliche Politik betreibt. Und deshalb waren wir am 23. Mai 2025 bei der Mahnwache der Omas gegen Rechts Bergstraße auf dem Bensheimer Marktplatz, um ein AfD-Verbot zu fordern.
Die AfD ist keine Protestpartei. Sie ist keine konservative Alternative. Hass, Hetze, Rassismus und Nazi-Ideologie ist keine Alternative. Sie ist eine Gefahr für unsere hart erkämpfte Demokratie und ein Verstoß gegen unsere Grundrechte. Die AfD hetzt gegen jegliche Minderheiten, verharmlost den Nationalsozialismus und macht Hass salonfähig.
Rechtsextreme Straftaten haben laut Bundeskriminalamt von 2023 auf 2024 um fast 50 Prozent zugenommen. Wo bleibt der mediale Aufschrei dazu?
Während die AfD zunehmend die Debatten in Politik und Medien bestimmt, wird von einer "Migrationskrise" gesprochen, obwohl die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Gleichzeitig wird die Radikalisierung der Jugend und die Normalisierung rechtsextremer Ideologien stillschweigend hingenommen. Die AfD spricht öffentlich von "Passdeutschen" und "echten Deutschen". Eine solche Partei soll in unseren Parlamenten sitzen?
Die Union und insbesondere der aktuelle Bundeskanzler unterbindet Diskussionen zum AfD-Verbot. Man müsse sie inhaltlich stellen, heißt es. “Inhaltlich stellen” bedeutet aber nicht, ihr Parteiprogramm abzuschreiben. Keine Krise wird dadurch gelöst, dass Schulkinder aus dem Unterricht gezerrt und in ihnen vollkommen fremde Länder abgeschoben werden. Die Politik der AfD ist nicht schlecht, weil sie von der AfD kommt, sondern weil sie Menschenverachtend ist.
Und dann heißt es, ein Verbotsverfahren würde das Opfer-Narrativ der Partei stärken. Aber diese Partei wird sich in jedem Fall als Opfer inszenieren, warum also sollten sie mit dieser Strategie durchkommen?
Unser Grundgesetz Artikel 21 besagt: “Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.” Abgeordnete müssen einen Eid auf die Verfassung schwören. Diese eindeutig verfassungswidrige Partei bricht diesen Eid und hat nichts in unseren Parlamenten verloren!
Wir sagen: Der Rechtsstaat muss zeigen, dass er sich gegen die Feinde der Demokratie verteidigen kann. “Wehrhafte Demokratie” ist nicht nur ein schön klingender Slogan, sondern es muss gelebt werden. Das bedeutet: Keine Steuergelder für Hetzkampagnen im Namen von Wahlkampf. Keine Bühne für fremdenfeindliche und menschenverachtende Parolen.
Wir fordern eine sofortige Einleitung eines AfD-Verbotsverfahren. Wir müssen zeigen, dass wir auch wirklich aus der Geschichte gelernt haben. Nie wieder ist – genau JETZT!
Kampf gegen Faschismus
8. Mai 2025
Der 8. Mai ist ein historischer Tag in der Bundesrepublik. Vor 80 Jahren wurde der Grundstein
unserer Demokratie gelegt, durch die Kapitulation der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg.
Somit konnten Teile der marginalisierten Gruppen wie jüdische Personen, Sinti und Roma oder
queere Menschen von der systemischen Verfolgung befreit und vor ihrer Ermordung bewahrt
werden. Das war ein Erfolg der Alliierten Mächten, der Sowjetunion und den
Widerstandskämpfer*innen. Ihnen gebührt unser Dank.
Dieses Privileg der Demokratie ist zu jedem Zeitpunkt zu schützen, sowohl von innen als auch
nach außen. Doch genau dieses Privileg wird durch eine gesichert rechtsextremistische
Partei innerhalb unserer Bundesrepublik angegriffen. Spätestens, als der Faschist Björn
Hocke, nicht aus der AFD ausgeschlossen wurde, hätte selbst dem Verfassungsgericht
auffallen müssen, dass eine Partei, die Faschisten toleriert und mit ihnen zusammenarbeitet,
bundesweit rechtsextremistisch ist. Eine AFD, die autokratische Regime als Vorlage nimmt,
gefährdet unsere Demokratie.
Wir müssen uns gemeinsam gegen die Feinde der Demokratie stellen und nicht wie eine
CDU/CSU Fraktion versuchen, mit gleicher Rhetorik und Forderungen vermeintlich Wähler zu
gewinnen. Denn es zeigt einen klaren Kurs in Richtung rechter Ideologien.
Deswegen fordert die Linke Kreisverband Bergstraße ein sofortiges AFD Verbotsverfahren und
eine Aufrechterhaltung der Brandmauer auf Bundes- , Länder- und Kommunalebene
durch alle demokratischen Parteien.
Zudem sollte der 8. Mai bundesweit zum Feiertag erklärt werden, damit jede*r Bürger*in der Republik die Möglichkeit hat, der Befreiung vom Nationalsozialismus zu gedenken und der Opfer zu erinnern.
Gegen das Vergessen!
Nie wieder Faschismus!
Koalitionsvertrag ist mutlos und ohne soziale Verantwortung
„Der Koalitionsvertrag von Union und SPD liefert keine Hoffnung auf echte Verbesserungen für die Menschen in unserem Land“, erklärt Harry Unger
Auf soziale Fragen und Herausforderungen, wie explodierende Mieten und steigende Lebensmittelpreise, ein immer weiter bröckelnder gesellschaftlicher Zusammenhalt, die fortschreitende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und internationale Krisen, gibt die nächste Bundesregierung in keine Antwort.
Das, was Union und SPD hier vorlegen, bedeutet konkret: Sozialabbau, Überwachung, Aufrüstung, Abschottung und eine Investitionspolitik, die an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht und nur die Interessen der Reichen bedient. Mutlos, fantasielos und ohne soziale Verantwortung präsentiert sich hier die Koalition der Ignoranz und Hoffnungslosigkeit.
Schon jetzt ist klar, dass diese Politik der Militarisierung bei gleichzeitigem Sozialabbau von Union und SPD weiter den Rechten den Weg ebnen wird. Wer rechte Mehrheiten in diesem Land verhindern möchte, der darf nicht die Axt an den Sozialstaat anlegen — sondern muss in großem Stil in den sozialen Zusammenhalt und das Gemeinwesen investieren. Dafür braucht es dringend eine gerechte Besteuerung der Superreichen sowie eine umfassende Reform der Schuldenbremse, zu der wir als Linke auch weiterhin bereitstehen.
„Die Linke wird diesem Kurs der sozialen Kälte, der autoritären Härte und des ökologischen Rückschritts entschlossen entgegentreten.“
Neumitgliedertreffen im Marstall
Pressemitteilung
Austausch und Vernetzung: Neue Mitglieder im Kreisverband der LINKEN begrüßt
Heppenheim, 10.04.2025 – Der Kreisverband der Partei DIE LINKE im Kreis Bergstraße heißt in einem offenen Treffen neue Mitglieder willkommen. Ziel der Veranstaltung war es, den Austausch zu fördern, Fragen zu beantworten und den Neumitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre politischen Interessen einzubringen.
Eingeladen hatte der Kreisvorstand in Reaktion auf den deutlichen Mitgliederzuwachs in den vergangenen Monaten – ein klares Zeichen für das wachsende Interesse an sozialen und linken Themen, nicht zuletzt bestärkt durch das Ergebnis der letzten Bundestagswahl. Dieses hat erneut verdeutlicht, dass soziale Gerechtigkeit nach wie vor eines der drängendsten Anliegen in der Gesellschaft ist – auch im Kreis Bergstraße.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde informierte der Kreisvorstand über die aktuelle Lage der Partei, anstehende politische Vorhaben sowie Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit. Der konstruktive Austausch zeigte: „Die neuen Mitglieder sind motiviert, sich einzubringen und die politischen Schwerpunkte der LINKEN in der Region mitzugestalten.“ Findet Kreisvorstandmitglied Anna Malyutina.
Aber nicht nur über Die politische Arbeit im Kreis wurde informiert, sondern auch auf Landesebene. Dafür bedanken wir uns bei Jakob Migenda, Landesvorsitzender für die Linke Hessen. Der über Landesarbeitsgruppen und Landesparteitage informierte.
Harry Unger, Kreisvorstadtsmitglied, betonten abschließend die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs innerhalb der Partei und kündigten weitere Vernetzungstreffen an.
Unsere Website ist im Umbau!
Liebe Besucher*innen,
die Website unseres Kreisverbandes DIE LINKE Bergstraße befindet sich derzeit im Neuaufbau. Der Grund dafür ist ein erfreulicher: Wir haben im Zuge der Bundestagswahl 2025 einen enormen Mitgliederzuwachs erlebt! Immer mehr Menschen engagieren sich für soziale Gerechtigkeit, konsequenten Klimaschutz und eine echte Alternative zur (Abschottungs-)Politik der selbsternannten Volksparteien.
Um diesem Aufbruch auch digital gerecht zu werden, gestalten wir unsere Website neu - übersichtlicher, informativer und interaktiver. In den kommenden Wochen werden wir hier über unsere aktuellen Themen, Veranstaltungen und Möglichkeiten, mitzumachen, informieren.
Bis dahin bleiben wir gerne in Kontakt:
Soziale Medien: Instagram, Facebook, mastodon
Wir freuen uns darauf, für und mit euch eine starke linke Stimme im Kreis Bergstraße zu sein!
Euer Kreisverband DIE LINKE Bergstraße
Linke Bergstraße ist so stark wie nie
Pressemitteilung vom 28.01.2025
Seit dem Scheitern der Ampel und dem Beginn des Wahlkampfes verzeichnet Die Linke eine nie dagewesene Eintrittswelle. So hat die Linke im Kreisverband Bergstraße die Schwelle von 80-Mitgliedern überschritten. Seit dem 1.1.2025 sind bereits 11 Mitglieder neu eingetreten (Stand: 28.01.2025).
Der Kreisvorstand zeigt sich über den Zuwachs höchst erfreut: „Es treten jeden Tag Menschen in die Linke ein und machen damit deutlich, dass ihnen linke Politik ein Anliegen ist, für dass sie sich selbst einsetzen wollen. Der Zuwachs ist auch im Wahlkampf spürbar, denn die neuen Mitglieder unterstützen tatkräftig beim Plakatieren, an den Infoständen und bei den Haustürgesprächen. Das macht gerade in einem Winterwahlkampf einen echten Unterschied. Wir sind maximal motiviert und sehen das als großen Rückenwind.
Besonders erfreulich findet Bruno Schwarz, Direktkandidat der Die Linke für den Bundestag und Kreistagsmitglied: „Es ist auffällig, dass im Verhältnis deutlich mehr Frauen und junge Menschen eintreten und aktiv mitmachen, als noch vor ein paar Jahren. Und Harry Unger, Vorstandsmitglied ergänzt: dies unterstreicht sehr deutlich die Notwendigkeit linker, sozialer und feministischer Politik im Kreis Bergstraße.







