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LINKE Bergstraße macht Druck gegen Pflegenotstand

Der Kreisverband DIE LINKE Bergstraße unterstützte heute, am Tag der Pflege/12. Mai, die Bundesweite Kampagne für mehr Personal in Pflege und Gesundheit. Im Rahmen der Pflegekampagne verteilte der Bergsträßer Kreisverband Infomaterial und kleine Aufmerksamkeiten an das Pflegepersonal in den Krankenhäusern des Kreises.

DIE LINKE ist sich einig: Die Missstände in der Pflege sind indiskutabel. Dazu gehören die niedrigen Löhne, zu wenige Mitarbeiter, der hohe Arbeitsdruck, und keinerlei Bemühungen der Politik, die Arbeitsbedingungen für Pfleger und Patienten wirklich verbessern zu wollen. Stattdessen wird mehr Druck ausgeübt, um die Kosten niedrig zu halten. Der Personalmangel in der Kranken- und Altenpflege ist wesentlich dramatischer als dargestellt. Wer von unbesetzten Stellen in der Pflege spricht verschweigt, dass der Personalmangel in Wirklichkeit mehr als doppelt so groß ist wie vom Bundesgesundheitsministerium angegeben. Um die zum Teil lebensgefährlichen Zustände in der Pflege zu beenden, brauche es 100.000 Stellen in den Krankenhäusern und 40.000 Stellen für die Altenpflege zusätzlich. Darüber hinaus fordert DIE LINKE einen Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für Pflegekräfte gilt. „Es ist nicht einzusehen, dass in der Vergangenheit Geld zur Bankenrettung und zu Steuersenkungen für hohe Einkommen vorhanden war, aber für die Menschenwürde, durch einen besseren Pflegeschlüssel und höhere Löhne, nicht“, betont Yannick Mildner, Stadtverordneter in Heppenheim und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße I). „Wer in der Pflege arbeitet, ist durch die Belastung oft selbst krank und Personalmangel kann auch Leben kosten. Die Anzahl von Ausbildungsplätzen für Kranken- und Altenpflegepersonal muss verdoppelt werden, um den dringenden Bedarf in den kommenden Jahren annähernd zu decken. Es kann auch nicht sein, dass der Fachkräftemangel beklagt wird und gleichzeitig im vergangenen Jahr bundesweit über 10.000 Beschäftigte in der Gesundheits- und Krankenpflege und auch bei den Rettungsdiensten, als Leiharbeitskräfte beschäftigt waren und deutlich weniger verdienten als reguläre Beschäftigte. Dies ergab eine Auskunft der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion“, so Yannick Mildner.

„Anstatt einer Liste mit Kriegsgerät, müsse der Bundestag eine detaillierte Aufstellung mit Maßnahmen gegen den Pflegenotstand erhalten. Dann könnten die Bundestagsabgeordneten entscheiden, ob sie Raketenwerfer oder Altenpfleger für eine bessere Investition in die Gesellschaft erachteten. Ärztemangel und Krankenhausschließungen gelte es endlich zu stoppen. Mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen seien für kürzere Wege und Wartezeiten, vor allem für die ländliche Bevölkerung, mehr als notwendig. Krankenhäuser müssten nicht um jeden Preis Profite machen, sie müssten die Bevölkerung versorgen. „Gute und würdevolle Pflege ist möglich, man muss es aber wollen“, darin sind sich die Kreisvorsitzende/Kreistagsabgeordnete von DIE LINKE Bergstraße, Christiane Hennrich und Sascha Bahl, Kreisvorsitzender und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße II) einig.

LINKE Bergstraße macht Druck gegen Pflegenotstand

Der Kreisverband DIE LINKE Bergstraße unterstützt die bundesweite Kampagne zum Tag der Pflege am 12. Mai für mehr Personal in Pflege und Gesundheit. An diesem Tag sind von DIE LINKE viele Aktionen geplant. Wenige Tage vorher wird dafür eine Website www.pflegenotstand-stoppen.de online geschaltet, wo Interessierte die Kampagne unterstützen können. Im Rahmen der Pflegekampagne verteilt der Bergsträßer Kreisverband Infomaterial und kleine Aufmerksamkeiten an das Pflegepersonal. 

Die Missstände in der Pflege seien indiskutabel. Dazu gehörten die niedrigen Löhne, zu wenige Mitarbeiter, der hohe Arbeitsdruck, und keinerlei Bemühungen der Politik, die Arbeitsbedingungen für Pfleger und Patienten wirklich verbessern zu wollen. Stattdessen werde im Gegenteil eher mehr Druck ausgeübt, um die Kosten niedrig zu halten.

Der Personalmangel in der Kranken- und Altenpflege sei wesentlich dramatischer als dargestellt. Wer von unbesetzten Stellen in der Pflege spreche, verschweige, dass der Personalmangel in Wirklichkeit mehr als doppelt so groß sei wie vom Bundesgesundheitsministerium angegeben. Um die zum Teil lebensgefährlichen Zustände in der Pflege zu beenden, brauche es 100.000 Stellen in den Krankenhäusern und 40.000 Stellen für die Altenpflege zusätzlich. Darüber hinaus fordert DIE LINKE einen Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für Pflegekräfte gilt. „Es ist nicht einzusehen, dass in der Vergangenheit Geld zur Bankenrettung und zu Steuersenkungen für hohe Einkommen vorhanden war, aber für die Menschenwürde durch einen besseren Pflegeschlüssel und höhere Löhne nicht“, betont Yannick Mildner, Stadtverordneter in Heppenheim und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße I). „Wer in der Pflege arbeitet, ist durch die Belastung oft selbst krank und Personalmangel kann auch Leben kosten. Die Anzahl von Ausbildungsplätzen für Kranken- und Altenpflegepersonal muss verdoppelt werden, um den dringenden Bedarf in den kommenden Jahren annähernd zu decken“, so Mildner weiter. Dass Stellen unbesetzt sind, dürfe unter den Bedingungen nicht überraschen. Viele hielten unter den bestehenden Arbeitsbedingungen nicht lange durch. Es könne auch nicht sein, dass der Fachkräftemangel beklagt wird und gleichzeitig im vergangenen Jahr bundesweit über 10.000 Beschäftigte in der Gesundheits- und Krankenpflege und auch bei den Rettungsdiensten, als Leiharbeitskräfte beschäftigt waren und deutlich weniger verdienten als reguläre Beschäftigte. Dies ergab eine Auskunft der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion.

Wer ernsthaft darüber nachdenke, menschliche Pflege durch Roboter zu ersetzen, habe nichts verstanden. Pflegebedürftige brauchten menschliche Zuwendung und die Beschäftigten mehr Kolleginnen und Kollegen. Anstatt einer Liste mit Kriegsgerät, müsse der Bundestag eine detaillierte Aufstellung mit Maßnahmen gegen den Pflegenotstand erhalten. Dann könnten die Bundestagsabgeordneten entscheiden, ob sie Raketenwerfer oder Altenpfleger für eine bessere Investition in die Gesellschaft erachteten. Ärztemangel und Krankenhausschließungen gelte es endlich zu stoppen. Mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen seien für kürzere Wege und Wartezeiten, vor allem für die ländliche Bevölkerung, mehr als notwendig. Krankenhäuser müssten nicht um jeden Preis Profite machen, sie müssten die Bevölkerung versorgen. „Gute und würdevolle Pflege ist möglich, man muss es aber wollen“, darin sind sich die Kreisvorsitzende/Kreistagsabgeordnete von DIE LINKE Bergstraße, Christiane Hennrich und Sascha Bahl, Kreisvorsitzender und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße II) einig.

LINKE will Klarheit bei Vorfällen im Heppenheimer Kreiskrankenhaus

DIE LINKE im Kreis Bergstraße und in Heppenheim wollen eine vollständige Aufklärung der Fälle im Kreiskrankenhaus. Einige Tage vor Pfingsten 2017, wurde eine Patientin wegen eines Hämatoms an der Wade ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. Am Tag vor Pfingsten, forderte man die Familie auf, für die operierte Patientin einen Pflegeplatz in einer Betreuungseinrichtung zu suchen. Nach etlichen vergebenen Anrufen gelang dies den Familienangehörigen. Die stark geschwächte Patientin verbrachte man in Folge mit einem Krankentransport, allerdings ohne die eigentlich notwendige Sauerstoffversorgung, in die Einrichtung im Odenwald, wo sie am Folgetag verstarb.

In einem weiteren veröffentlichten Fall, wurde am 20.12.2017 ein Patient wegen schwerer gesundheitlicher Probleme ins Heppenheimer Kreiskrankenhaus eingeliefert. Den Angehörigen machte man deutlich, dass der Patient vor Heiligabend, noch am 23.12., das Krankenhaus wieder verlassen müsste. Der Familie sollte auch noch zugemutet werden, den nicht mehr ansprechbaren Vater, mit dem eigenen PKW in die Betreuungseinrichtung in den Odenwald zu bringen. Erst nach langem Hin und Her und nach längerem Warten, wurde der Vater gegen den Willen der Angehörigen mit dem Rettungswagen ins Pflegeheim gebracht, wo er einen Tag später verstarb.

Abgesehen von diesen Fällen, haben sich weitere Betroffene zu Wort gemeldet und ihre Erfahrungen veröffentlicht. So musste z.B. ein Patient, der wegen eines infizierten Zehs eingewiesen worden war, das Krankenhaus selbstständig mit dem Taxi verlassen. Binnen Tagen war er ein Pflegefall und nach einem Herzinfarkt verließ er anschließend das Krankenhaus nicht wieder. Diese bekanntgewordenen Vorfälle werfen ernste Frage auf.

DIE LINKE hat deshalb eine Anfrage in den Kreistag eingebracht. In dieser möchte die Partei u.a. wissen, ob die Personalzahl im Kreiskrankenhaus, insbesondere an Feiertagen, als ausreichend erachtet wird, oder ob es zum Zeitpunkt der genannten Vorfälle einen personellen Engpass gab, was zu den vorzeitigen Entlassungen geführt haben könnte. Außerdem soll herausgefunden werden, welche Lehren man aus ebenjenen Fällen zieht und welche Maßnahmen man treffen will, um in Zukunft Zwangsentlassungen zu verhindern.

Insgesamt hat DIE LINKE 15 Fragen eingereicht. Hierbei hat Stadtverordneter Yannick Mildner (Heppenheim) mit der Kreistagsfraktion um Christiane Hennrich und Dr. Bruno Schwarz, sowie dem Landtagsdirektkandidaten in Bergstraße II, Sascha Bahl, zusammengearbeitet. Hennrich erklärt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es im Grundgesetz. Es muss mit aller Kraft verhindert werden, dass es zu Vorfälle kommt, in denen kranke Menschen in einem schwierigen Zustand verlegt werden müssen, vor allem auch, wenn dies nicht bedarfsgerecht umgesetzt wird. Für die Angehörigen bedeutet dies weiterhin Stress, vor allem in Zeiten wie z.B. an Weihnachten. Mildner betont, dass hier viele Ebenen gefordert seien: „Bund, Länder und Kommunen müssen sich gemeinsam an einen Tisch setzen und Lösungen erarbeiten. Kliniken und Krankenhäuser müssen finanziell die erforderlichen Mittel erhalten. An der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Patienten darf nicht gespart werden.“ Ebenso setzt sich Sascha Bahl für eine gute Versorgung ein: „Überall müssen gute Gesundheits- und Pflegebedingungen gegeben sein. Die Vorfälle in Heppenheim und die Schließung des Lindenfelser Krankenhauses zeigen, dass im Gesundheitswesen im Kreis Bergstraße einiges im Argen liegt.“

Sahra Wagenknecht: “Nein zum Krieg!”

Kundgebung am Brandenburger Tor 18.04.18
Unter dem Motto „Nein zum Krieg! Deeskalation ist das Gebot der Stunde“ rief die Fraktion DIE LINKE zu einer Kundgebung am 18.04.18 am Brandenburger Tor auf. Sahra Wagenknecht setzte dort in ihrer Rede ein Zeichen gegen den Krieg und für eine Deeskalation im Syrienkonflikt.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43623

https://youtu.be/jbEzRpU0O-8

Patrick Walters

DIE LINKE. Lampertheim lädt zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung von Horst Raupp am 05. April um 18.30 Uhr, Römerstraße 104 in 68623 Lampertheim ein.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer!

Patrick Walters

DIE LINKE. lädt zum Austausch mit Landtagsabgeordneten

DIE LINKE. Bergstraße lädt herzlich ein zum Austausch mit dem Landtagsabgeordneten, parlamentarischen Geschäftsführer und Gewerkschaftssekretär Hermann Schaus.

Zur nächsten öffentlichen Kreisvorstandssitzung des Kreisverbandes DIE LINKE. Bergstraße spricht Landtagsabgeordneter Hermann Schaus mit Mitgliedern und Interessierten über das aktuelle Landtagswahlprogramm und Themen, die das Leben der Bürgerinnen und Bürgern maßgeblich beeinflussen und unter den Nägeln brennen. So zum Beispiel die Forderung der hessischen LINKEN auf Streichung der kommunalen Abgaben bei Straßenbaumaßnahmen, Gesundheits- und Pflege Themen, Bildungspolitik die laut der LINKEN ab dem Kindergarten kostenfrei und gut betreut stattfinden muss, oder dem Brand-Thema -Ländliche Region abgehängt und totgespart, wie eine Region ignorant ausgedünnt wird!

https://www.dielinke-bergstrasse.de/termine/

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DIE LINKE. Hessen stellt Wahlprogrammentwurf öffentlich zur Diskussion

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