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Veranstaltung BUND: Nachhaltigkeit

Am 15.09. fand im Saalbau-Kino in Heppenheim eine sehr schöne Veranstaltung des BUND statt. Hierbei wurden der Film "Tomorow -  Die Welt ist voller Lösungen" gezeigt. Im Anschluss daran gab es eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Nachhaltigkeit", an der auch unser Landtags-Direktkandidat für den Wahlkreis Bergstraße I, Yannick Mildner, teilnahm. 

Nachfolgend Fotos und Videos mit Aussagen unseres Direktkandidaten für Bergstraße I, Yannick Mildner.

IHK: Stellungnahmen von Yannick Mildner

Im folgenden die Antworten von Yannick Mildner zu Fragen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt:

https://www.darmstadt.ihk.de/produktmarken/Standpunkte/Hessen/antworten-kandidaten-2018/mildner--yannick---die-linke/4164560

Yannick Mildner

LINKE Bergstraße aktiv gegen Wohnungsnot

Von links nach rechts: Nils Burkhoff, Yannick Mildner, Lena Koch

DIE LINKE Bergstraße setzt sich für mehr bezahlbaren Wohnraum ein. Bei einem Infostand in der Lampertheimer Innenstadt führte die Partei gute und interessante Gespräche mit den Bürgern. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Viele Sozialwohnungen verlieren ihre Mietpreisbindung. Es werden weniger, obwohl der Bedarf steigt. Hier gilt es, zu handeln“, so Serdar Canoglu, Vorsitzender des Lampertheimer Ortsverbands. Für Landtags-Direktkandidat Yannick Mildner, der im Wahlkreis Bergstraße I antritt und ebenso beim Infostand vertreten war, ist das Thema ein zentrales Anliegen. Hierzu hat der 25-jährige Heppenheimer Stadtverordnete kürzlich einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, welcher den Zweck hat, das Modell „Vermiete doch an die Stadt“ auch in Heppenheim einzuführen. Ziel ist es, private Vermieter zu gewinnen, die bereit sind, ihre freien Wohnungen an die Stadt als sozialen Wohnraum zu vermieten. Die Bergsträßer LINKEN sind sich einig: Kommunen, Kreise, Länder und der Bund müssten an einem Strang ziehen, um das Problem der Wohnungsnot zu lösen.

DIE LINKE fordert Ausbau des ÖPNV und den Nulltarif

Nicht katastrophal aber deutlich ausbaufähig sei der öffentliche Personennahverkehr im Kreis Bergstrasse, zieht die Partei DIE LINKE das Fazit nach ihrer Aktion am vergangenen Freitag in Bensheim und Heppenheim. Die beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl im Kreis Bergstraße, Sascha Bahl und Yannick Mildner, führten an den Bahnhöfen mit vielen Pendlern und Reisenden Gespräche über den Status des ÖPNV im Kreis. Unterstützt wurden die beiden von dem Groß-Genauer Bundestagsabgeordneten Jörg Cézanne, der als Verkehrsexperte die Vorstellungen der Partei zu einem zukunftsfähigen und für jeden bezahlbaren öffentlichen Personennahverkehr den interessierten Reisenden vermitteln konnte. Die Meinungen und Erfahrungen der Fahrgäste deckten sich mit dem, was der Fahrgastverband Pro Bahn, in der Woche zuvor, eingeladenen Kommunalpolitikern in einem Vortrag vermittelte bei dem Sascha Bahl dabei war: „Der Kreis ist Bestandteil der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar und verfügt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowohl über Autobahnen, Bundes- und Kreisstraße als auch über Bahn und Buslinien. Dennoch kommt man ohne Auto in den ländlichen Gebieten des Kreises oft nicht aus. Es gibt deutliche Lücken in der Netzanbindung und die Taktung vielerorts wenig bis gar nicht attraktiv. Als Beispiele dazu dienen die Strecken zwischen Mörlenbach und Heppenheim, Lampertheim und Heppenheim oder zwischen Bensheim und Groß-Rohrheim oder Gernsheim. Deutlich zu teuer sind zudem die Fahrpreise.“.

Yannick Mildner, Stadtverordneter der Stadt Heppenheim, die auch in seinem Wahlkreis I liegt, fügt hinzu: „Besonders schwierig wird es, wenn man über die Tarifsystemgrenzen zwischen RMV und VRN fahren muss und die teure Verbundnetzkarte dort keine Gültigkeit mehr hat. Zudem sind die schwer zu durchschaubaren Tarifregelungen in der Odenwaldregion für den Tourismus eher schädlich. Daher muss es auf kurzfristige Sicht einheitliche Tarifsysteme geben und Netzlücken geschlossen werden. Soll der ÖPNV tatsächlich eine ernsthafte Alternative zum Individualverkehr werden, der die Umwelt schont und den Straßenverkehr entlastet, müssen langfristig deutlich mehr Investitionen in den Ausbau fliessen.“

Der Bundestagsabgeordnete Jörg Cézanne zeigt auf: „Um eine ökologische und sozial gerechte Alternative anzubieten wollen wir in naher Zukunft den kostenfreien ÖPNV einführen. Dazu braucht es einen erheblichen Ausbau des ÖPNV. Die Kommunen und ÖPNV-Verbünde, die mit einem solchen Nulltarif starten, müssen erhebliche Unterstützung vom Bund bekommen und es braucht eine bessere Bezahlung der FahrerInnen und des Personals.“

Yannick Mildner dazu: „Nur 37 Prozent der Kosten des Nahverkehrs werden über die Ticketpreise finanziert. Bei einem Nulltarif würden die Kosten für Kontrollen und Ticketverkauf entfallen. Es müssen auch endlich die Subventionen des Bundes für Diesel-Technologie gestrichen und die Autoindustrie in die Verantwortung genommen werden. Dazu schlagen wir eine 5-jährige Sonderabgabe vor, die zweckgebunden als ‚Abgabe zur Verbesserung der Luftqualität‘ in den ÖPNV einfliessen.“

Der in Mörlenbach lebende Direktkandidat im Wahlkreis II führt noch einen weiteren Aspekt hinzu: „Die Verkehrssituation in manchen Orten ist katastrophal. Das erfährt jeder, der im Berufsverkehr z.B. durch Mörlenbach fahren muss. Lange Jahre warten die BürgerInnen nun schon auf eine Umgehungsstraße und müssen sich von Wahl zu Wahl länger vertrösten lassen. Zudem wäre eine Tunnellösung deutlich ökologischer gewesen. Hier muss ausserdem dringend an einem Konzept gearbeitet werden um nach dem Ablauf des Draisinen-Projektes die Überwaldbahn zu reaktivieren.“

Patrick Walters

Zur Lage des ÖPNV

Die Landtagskandidaten Sascha Bahl und Yannick Mildner wollen Erfahrungen, Meinungen und Wünsche von Pendlern und Reisende einholen um die verkehrspolitischen Standpunkte und die Zukunft des ÖPNV im Wahlprogramm der Linken zur Landtagswahl mit den Reisenden zu diskutieren.

Los geht es am 22.06.2018 um 14 Uhr am Bahnhof in Heppenheim und um 16 Uhr am Bahnhof in Bensheim.

Pressemitteilung

Liebe Redaktion,

Ich würde mich freuen, wenn Sie die folgende Pressemitteilung in Ihrer nächsten Ausgabe berücksichtigen würden:

 

Pressemitteilung

LINKE im Dialog mit Pendlern und Reisenden

Lieber schlecht gefahren als gut gegangen? Oder ist der Zustand des ÖPNV im Kreis Bergstraße doch besser als sein Ruf? Immerhin ist der Kreis Bestandteil der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar und verfügt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowohl über Autobahnen, Bundes- und Kreisstraße als auch über Bahn und Buslinien. Der Fahrgastverband Pro Bahn hatte in der vergangenen Woche Kommunalpolitiker und Bürger zu einem Vortrag eingeladen um die verkehrspolitische Situation zu diskutieren. Ergänzend dazu wollen die beiden Landtagskandidaten der Partei DIE LINKE, Sascha Bahl und Yannick Mildner, Meinungen und Erfahrungen der Pendler und Reisenden im Kreis Bergstraße einholen. Dies wird am Freitag, den 22.6., an den Bahnhöfen Heppenheim und Bensheim stattfinden. Dazu haben sie auch den Bundestagsabgeordneten und Verkehrsexperten Jörg Cézanne eingeladen, der die verkehrspolitischen Standpunkte und die Zukunft des ÖPNV im Wahlprogramm der Linken zur Landtagswahl mit den Reisenden diskutiert. Los geht es ab 14 Uhr in Heppenheim und ab 16:00 in Bensheim. 

Veranstaltung BUND: Kinder der Sonne

Am 02.06. fand im Saalbau-Kino in Heppenheim eine sehr schöne Veranstaltung des BUND statt. Hierbei wurden zwei Filme zu Wildbienen und Schmetterlingen gezeigt. Im Anschluss daran gab es eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Was tun gegen Insekten- und Vogelsterben?", an der auch unser Landtags-Direktkandidat Yannick Mildner teilnahm. 

Nachfolgend Eindrücke dazu.

LINKE Bergstraße macht Druck gegen Pflegenotstand

Der Kreisverband DIE LINKE Bergstraße unterstützte heute, am Tag der Pflege/12. Mai, die Bundesweite Kampagne für mehr Personal in Pflege und Gesundheit. Im Rahmen der Pflegekampagne verteilte der Bergsträßer Kreisverband Infomaterial und kleine Aufmerksamkeiten an das Pflegepersonal in den Krankenhäusern des Kreises.

DIE LINKE ist sich einig: Die Missstände in der Pflege sind indiskutabel. Dazu gehören die niedrigen Löhne, zu wenige Mitarbeiter, der hohe Arbeitsdruck, und keinerlei Bemühungen der Politik, die Arbeitsbedingungen für Pfleger und Patienten wirklich verbessern zu wollen. Stattdessen wird mehr Druck ausgeübt, um die Kosten niedrig zu halten. Der Personalmangel in der Kranken- und Altenpflege ist wesentlich dramatischer als dargestellt. Wer von unbesetzten Stellen in der Pflege spricht verschweigt, dass der Personalmangel in Wirklichkeit mehr als doppelt so groß ist wie vom Bundesgesundheitsministerium angegeben. Um die zum Teil lebensgefährlichen Zustände in der Pflege zu beenden, brauche es 100.000 Stellen in den Krankenhäusern und 40.000 Stellen für die Altenpflege zusätzlich. Darüber hinaus fordert DIE LINKE einen Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für Pflegekräfte gilt. „Es ist nicht einzusehen, dass in der Vergangenheit Geld zur Bankenrettung und zu Steuersenkungen für hohe Einkommen vorhanden war, aber für die Menschenwürde, durch einen besseren Pflegeschlüssel und höhere Löhne, nicht“, betont Yannick Mildner, Stadtverordneter in Heppenheim und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße I). „Wer in der Pflege arbeitet, ist durch die Belastung oft selbst krank und Personalmangel kann auch Leben kosten. Die Anzahl von Ausbildungsplätzen für Kranken- und Altenpflegepersonal muss verdoppelt werden, um den dringenden Bedarf in den kommenden Jahren annähernd zu decken. Es kann auch nicht sein, dass der Fachkräftemangel beklagt wird und gleichzeitig im vergangenen Jahr bundesweit über 10.000 Beschäftigte in der Gesundheits- und Krankenpflege und auch bei den Rettungsdiensten, als Leiharbeitskräfte beschäftigt waren und deutlich weniger verdienten als reguläre Beschäftigte. Dies ergab eine Auskunft der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion“, so Yannick Mildner.

„Anstatt einer Liste mit Kriegsgerät, müsse der Bundestag eine detaillierte Aufstellung mit Maßnahmen gegen den Pflegenotstand erhalten. Dann könnten die Bundestagsabgeordneten entscheiden, ob sie Raketenwerfer oder Altenpfleger für eine bessere Investition in die Gesellschaft erachteten. Ärztemangel und Krankenhausschließungen gelte es endlich zu stoppen. Mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen seien für kürzere Wege und Wartezeiten, vor allem für die ländliche Bevölkerung, mehr als notwendig. Krankenhäuser müssten nicht um jeden Preis Profite machen, sie müssten die Bevölkerung versorgen. „Gute und würdevolle Pflege ist möglich, man muss es aber wollen“, darin sind sich die Kreisvorsitzende/Kreistagsabgeordnete von DIE LINKE Bergstraße, Christiane Hennrich und Sascha Bahl, Kreisvorsitzender und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße II) einig.

LINKE Bergstraße macht Druck gegen Pflegenotstand

Der Kreisverband DIE LINKE Bergstraße unterstützt die bundesweite Kampagne zum Tag der Pflege am 12. Mai für mehr Personal in Pflege und Gesundheit. An diesem Tag sind von DIE LINKE viele Aktionen geplant. Wenige Tage vorher wird dafür eine Website www.pflegenotstand-stoppen.de online geschaltet, wo Interessierte die Kampagne unterstützen können. Im Rahmen der Pflegekampagne verteilt der Bergsträßer Kreisverband Infomaterial und kleine Aufmerksamkeiten an das Pflegepersonal. 

Die Missstände in der Pflege seien indiskutabel. Dazu gehörten die niedrigen Löhne, zu wenige Mitarbeiter, der hohe Arbeitsdruck, und keinerlei Bemühungen der Politik, die Arbeitsbedingungen für Pfleger und Patienten wirklich verbessern zu wollen. Stattdessen werde im Gegenteil eher mehr Druck ausgeübt, um die Kosten niedrig zu halten.

Der Personalmangel in der Kranken- und Altenpflege sei wesentlich dramatischer als dargestellt. Wer von unbesetzten Stellen in der Pflege spreche, verschweige, dass der Personalmangel in Wirklichkeit mehr als doppelt so groß sei wie vom Bundesgesundheitsministerium angegeben. Um die zum Teil lebensgefährlichen Zustände in der Pflege zu beenden, brauche es 100.000 Stellen in den Krankenhäusern und 40.000 Stellen für die Altenpflege zusätzlich. Darüber hinaus fordert DIE LINKE einen Mindestlohn von 14,50 Euro für die Altenpflege und höhere Löhne durch einen Tarifvertrag, der flächendeckend für Pflegekräfte gilt. „Es ist nicht einzusehen, dass in der Vergangenheit Geld zur Bankenrettung und zu Steuersenkungen für hohe Einkommen vorhanden war, aber für die Menschenwürde durch einen besseren Pflegeschlüssel und höhere Löhne nicht“, betont Yannick Mildner, Stadtverordneter in Heppenheim und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße I). „Wer in der Pflege arbeitet, ist durch die Belastung oft selbst krank und Personalmangel kann auch Leben kosten. Die Anzahl von Ausbildungsplätzen für Kranken- und Altenpflegepersonal muss verdoppelt werden, um den dringenden Bedarf in den kommenden Jahren annähernd zu decken“, so Mildner weiter. Dass Stellen unbesetzt sind, dürfe unter den Bedingungen nicht überraschen. Viele hielten unter den bestehenden Arbeitsbedingungen nicht lange durch. Es könne auch nicht sein, dass der Fachkräftemangel beklagt wird und gleichzeitig im vergangenen Jahr bundesweit über 10.000 Beschäftigte in der Gesundheits- und Krankenpflege und auch bei den Rettungsdiensten, als Leiharbeitskräfte beschäftigt waren und deutlich weniger verdienten als reguläre Beschäftigte. Dies ergab eine Auskunft der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion.

Wer ernsthaft darüber nachdenke, menschliche Pflege durch Roboter zu ersetzen, habe nichts verstanden. Pflegebedürftige brauchten menschliche Zuwendung und die Beschäftigten mehr Kolleginnen und Kollegen. Anstatt einer Liste mit Kriegsgerät, müsse der Bundestag eine detaillierte Aufstellung mit Maßnahmen gegen den Pflegenotstand erhalten. Dann könnten die Bundestagsabgeordneten entscheiden, ob sie Raketenwerfer oder Altenpfleger für eine bessere Investition in die Gesellschaft erachteten. Ärztemangel und Krankenhausschließungen gelte es endlich zu stoppen. Mehr Ärzte, Gesundheitszentren und Hebammen seien für kürzere Wege und Wartezeiten, vor allem für die ländliche Bevölkerung, mehr als notwendig. Krankenhäuser müssten nicht um jeden Preis Profite machen, sie müssten die Bevölkerung versorgen. „Gute und würdevolle Pflege ist möglich, man muss es aber wollen“, darin sind sich die Kreisvorsitzende/Kreistagsabgeordnete von DIE LINKE Bergstraße, Christiane Hennrich und Sascha Bahl, Kreisvorsitzender und Landtags-Direktkandidat (Bergstraße II) einig.

LINKE will Klarheit bei Vorfällen im Heppenheimer Kreiskrankenhaus

DIE LINKE im Kreis Bergstraße und in Heppenheim wollen eine vollständige Aufklärung der Fälle im Kreiskrankenhaus. Einige Tage vor Pfingsten 2017, wurde eine Patientin wegen eines Hämatoms an der Wade ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. Am Tag vor Pfingsten, forderte man die Familie auf, für die operierte Patientin einen Pflegeplatz in einer Betreuungseinrichtung zu suchen. Nach etlichen vergebenen Anrufen gelang dies den Familienangehörigen. Die stark geschwächte Patientin verbrachte man in Folge mit einem Krankentransport, allerdings ohne die eigentlich notwendige Sauerstoffversorgung, in die Einrichtung im Odenwald, wo sie am Folgetag verstarb.

In einem weiteren veröffentlichten Fall, wurde am 20.12.2017 ein Patient wegen schwerer gesundheitlicher Probleme ins Heppenheimer Kreiskrankenhaus eingeliefert. Den Angehörigen machte man deutlich, dass der Patient vor Heiligabend, noch am 23.12., das Krankenhaus wieder verlassen müsste. Der Familie sollte auch noch zugemutet werden, den nicht mehr ansprechbaren Vater, mit dem eigenen PKW in die Betreuungseinrichtung in den Odenwald zu bringen. Erst nach langem Hin und Her und nach längerem Warten, wurde der Vater gegen den Willen der Angehörigen mit dem Rettungswagen ins Pflegeheim gebracht, wo er einen Tag später verstarb.

Abgesehen von diesen Fällen, haben sich weitere Betroffene zu Wort gemeldet und ihre Erfahrungen veröffentlicht. So musste z.B. ein Patient, der wegen eines infizierten Zehs eingewiesen worden war, das Krankenhaus selbstständig mit dem Taxi verlassen. Binnen Tagen war er ein Pflegefall und nach einem Herzinfarkt verließ er anschließend das Krankenhaus nicht wieder. Diese bekanntgewordenen Vorfälle werfen ernste Frage auf.

DIE LINKE hat deshalb eine Anfrage in den Kreistag eingebracht. In dieser möchte die Partei u.a. wissen, ob die Personalzahl im Kreiskrankenhaus, insbesondere an Feiertagen, als ausreichend erachtet wird, oder ob es zum Zeitpunkt der genannten Vorfälle einen personellen Engpass gab, was zu den vorzeitigen Entlassungen geführt haben könnte. Außerdem soll herausgefunden werden, welche Lehren man aus ebenjenen Fällen zieht und welche Maßnahmen man treffen will, um in Zukunft Zwangsentlassungen zu verhindern.

Insgesamt hat DIE LINKE 15 Fragen eingereicht. Hierbei hat Stadtverordneter Yannick Mildner (Heppenheim) mit der Kreistagsfraktion um Christiane Hennrich und Dr. Bruno Schwarz, sowie dem Landtagsdirektkandidaten in Bergstraße II, Sascha Bahl, zusammengearbeitet. Hennrich erklärt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es im Grundgesetz. Es muss mit aller Kraft verhindert werden, dass es zu Vorfälle kommt, in denen kranke Menschen in einem schwierigen Zustand verlegt werden müssen, vor allem auch, wenn dies nicht bedarfsgerecht umgesetzt wird. Für die Angehörigen bedeutet dies weiterhin Stress, vor allem in Zeiten wie z.B. an Weihnachten. Mildner betont, dass hier viele Ebenen gefordert seien: „Bund, Länder und Kommunen müssen sich gemeinsam an einen Tisch setzen und Lösungen erarbeiten. Kliniken und Krankenhäuser müssen finanziell die erforderlichen Mittel erhalten. An der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Patienten darf nicht gespart werden.“ Ebenso setzt sich Sascha Bahl für eine gute Versorgung ein: „Überall müssen gute Gesundheits- und Pflegebedingungen gegeben sein. Die Vorfälle in Heppenheim und die Schließung des Lindenfelser Krankenhauses zeigen, dass im Gesundheitswesen im Kreis Bergstraße einiges im Argen liegt.“

Sahra Wagenknecht: “Nein zum Krieg!”

Kundgebung am Brandenburger Tor 18.04.18
Unter dem Motto „Nein zum Krieg! Deeskalation ist das Gebot der Stunde“ rief die Fraktion DIE LINKE zu einer Kundgebung am 18.04.18 am Brandenburger Tor auf. Sahra Wagenknecht setzte dort in ihrer Rede ein Zeichen gegen den Krieg und für eine Deeskalation im Syrienkonflikt.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43623

https://youtu.be/jbEzRpU0O-8

Patrick Walters

DIE LINKE. Lampertheim lädt zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung von Horst Raupp am 05. April um 18.30 Uhr, Römerstraße 104 in 68623 Lampertheim ein.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer!

Patrick Walters

DIE LINKE. lädt zum Austausch mit Landtagsabgeordneten

DIE LINKE. Bergstraße lädt herzlich ein zum Austausch mit dem Landtagsabgeordneten, parlamentarischen Geschäftsführer und Gewerkschaftssekretär Hermann Schaus.

Zur nächsten öffentlichen Kreisvorstandssitzung des Kreisverbandes DIE LINKE. Bergstraße spricht Landtagsabgeordneter Hermann Schaus mit Mitgliedern und Interessierten über das aktuelle Landtagswahlprogramm und Themen, die das Leben der Bürgerinnen und Bürgern maßgeblich beeinflussen und unter den Nägeln brennen. So zum Beispiel die Forderung der hessischen LINKEN auf Streichung der kommunalen Abgaben bei Straßenbaumaßnahmen, Gesundheits- und Pflege Themen, Bildungspolitik die laut der LINKEN ab dem Kindergarten kostenfrei und gut betreut stattfinden muss, oder dem Brand-Thema -Ländliche Region abgehängt und totgespart, wie eine Region ignorant ausgedünnt wird!

https://www.dielinke-bergstrasse.de/termine/

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DIE LINKE. Hessen stellt Wahlprogrammentwurf öffentlich zur Diskussion

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